Knott Klettersteig - Unterstell

Knott Klettersteig - Unterstell

Der Einstieg am Salamanderpfeiler, kurz Sally genannt, ist von der Bergstation der Unterstell Seilbahn in einer gemütlichen Viertelstunde erreichbar. Künstliche Tritte helfen über die ersten Schwierigkeiten hinweg und leiten hinauf zum Untertassen-Überhang (die Tritthilfen sehen aus wie kleine Untertassen). Der ca. 3 Meter hohe Überhang ist schwierig und auch etwas kniffelig zu bewältigen. Kraft und Technik kommen hier auf alle Fälle zum Einsatz. Danach ist die Route zwar steil, aber etwas einfacher. Der angsteinflößende Riesenüberhang kann ganz einfach mit Hilfe von künstlichen Tritten bewältigt werden und schon steht man an der „Big foot bridge“. 33 riesige Metallfüße machen das Überqueren der 20 Meter langen Brücke zum Kinderspiel!
Zur Brücke gelangt man auch über einen Waldsteig, der vom Plattform-Zustiegsweg abzweigt. Am Ende der Brücke beginnt eine einfache Route, die Schildkröte, kurz Turtle genannt. Der aufmerksame Beobachter wird die riesige Schildkröte gleich erkennen!
Bald schon nach der Brücke teilen sich die Routen. Schildkröte führt steil und ausgesetzt, aber einfach nach oben auf einen Pfeilerkopf. Dort gibt es die Möglichkeit über eine ebenfalls einfache Variante, der Reibungs-Traverse, nach rechts zu queren und über die Route „Affele“ (Äffchen) auszusteigen. Schildkröte zieht gerade nach oben zum Ausstieg bei der Plattform.
An der ersten Abzweigung nach der Seilbrücke gibt es die Möglichkeit in schwieriger und ausgesetzter Kletterei über den sogenannten „Oacherlequergang“ (Eichhörnchenquergang) nach rechts zu queren. Nach dem „Pizzateller-Spreizschritt“, dem Abschluss dieser schwierigen Passage, teilt sich die Route.
Gerade hinauf führt „Affele“ zu ersten Himmelsleiter. Kurz unterhalb der Leiter trifft man auf den Elefantenbauch, einen Überhang, der etwas Kraft und Geschick verlangt. Der Aufstieg über die Leiter ist einfach. Die Passage danach, die zum Ausstieg führt, muss geschickt mit Reibungstechnik (Schuhsohlen an den Fels pressen) überwunden werden.
Bei der Weggabelung nach dem „Oacherlequergang“ kann man auch nach rechts über die Route Dinosaurier, kurz Rocky genannt, weiterklettern. Exponiert, aber entlang von vielen Tritthilfen wird zuerst einmal über den „Weg zum Geist“ abgestiegen. Über einen relativ kurzen und einfachen Überhang gelangt man zur zweiten Himmelsleiter. Die pfeift pfeilgerade nach oben und verlangt vom Kletterer Kraft und Geschick. Am Ende der Leiter quert man sehr ausgesetzt nach rechts. Am Anfang helfen noch ein paar künstliche Tritte, dann folgt Reibungskletterei. Unter der Plattform hindurch und über eine kurze, steile Kante gelangt man zum Ausstieg.

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